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Wissenswertes ..........

 

 1.  Wissenswertes fuer die Wintermonate

 2. Tips fuer das neue "Reiserad"

 3. Fahrrad reingen und pflegen

 4. StVzO zur Fahrradbeleuchtung

 5. Rueckrufaktionen + Sicherheitshinweise von Herstellern

 6. Navigation fuer Rad.- und Wandertouren inkl. Tourentips....

7. gute Beleuchtung vorne und hinten

8. Kettenverschleissmessung

9. was unterscheidet ein Pedalec vom e-bike

 

10. Was ist mein E-Bike noch Wert

11. Was  ist mein Fahrrad noch Wert

12. Katalog von Continental

 

 

 

 

1. Wissenswertes für die Wintermonate

   

 

      •  Eingefrorene Bremsen

Feuchtigkeit, die sich in der Bowdenzughuelle befindet, gefriert zu Eis, nichts geht mehr. Besonders haeufig passiert das bei Raedern mit tiefem Durchstieg ("Damenraedern"), bei denen die Zuege nach unten gebogen verlaufen, so daß sich besonders viel Wasser sammeln kann.

Wichtig: vor dem Losfahren die Bremse ueberpruefen (das Versagen der Bremse an der Ampel zu bemerken kann schlimme Folgen haben). und auch den Schalthebel betaetigen. Diesen nicht mit Gewalt gegen den festgefrorenen Zug betaetigen, das kann die Zerstoerung des Schalthebels bedeuten oder der Zug kann reissen.

Abhilfe: auftauen lassen, Zug rausnehmen, die Zughuelle mit Druckluft ausblasen und ein duennfluessiges Kriechoel ( WD40 Caramba,Brunox, etc) einfuellen. Manchmal hilft aber auch nur noch das wechseln des gesamten Zuges, wobei man dann das schmieren natuerlich nicht vergessen sollte.

 

  • Eingefrorene Naben

Ein Nabendynamo oder eine Getriebenabe hat ein relativ großes Volumen, bei dem es durch Temperaturwechsel zu Ueber- oder Unterdruck im Nabeninneren kommt. Bei einem Unterdruck wird von aussen Luft ins Nabeninnere gesogen - samt der darin enthaltenen Luftfeuchtigkeit und ggf. auch dem auf der Dichtung befindlichen Wasser. Egal wie gut eine Dichtung ist: Luft kommt immer rein und dummerweise, je besser die Dichtungen im Laufe der Getriebeentwicklung wurden desto mehr Feutigkeits.- und Rostprobleme gab es mit den Naben. Frueher, als es nur die alten Fichtel & Sachs 3-Gang-Getriebenaben gab, kannte man das Problem mit eingefrorenen Naben garnicht. Heute kann die Feuchtigkeit einfach nicht wieder raus!

Auch Freilaeufe koennen einfrieren. Das Fett wird zaeh und die kleinen Sperrklinken, die für (Kraftschluss) Vortrieb sorgen, frieren am Klinkentraeger fest und "fahren" nicht mehr aus. Die Folge: man tritt nach vorne durch, was schlimmstenfalls bei ploetzlichem auftreten zum Sturz fuehren kann.

Abhilfe bei Nabendynamos: Auch kleine Mengen gefrorenen Wasser kann zum blockieren der Nabe fuehren. Auf keinen Fall versuchen, das Vorderrad mit Gewalt zu drehen. Schaeden an der Nabe koennen die Folge sein. Bestenfalls werden sich der Schnellspanner oder die Achsmuttern loesen, das Lichtkabel reisst ab und das Vorderrad ist nicht mehr fest in der Gabel, was zum Sturz fuehren kann.
Das Rad muss in die Werkstatt, wo mit Spezialwerkzeug die Dynamoeinheit herausgeschraubt und getrocknet wird. Neuere Shimano-Naben haben eine in Kunststoff vergossenen Statoreinheit, dadurch verringert sich das Luftvolumen und das Nabeninnere bleibt trockener. S.O.N. Nabendynamos haben einen Druckausgleich, der wirkungsvoll das Eindringen von Wasser verhindert. Einzig aeltere Modelle koennen einfrieren, diese muessen dann leider ausgetauscht werden.

Abhilfe bei Freilaeufen:  Je nach Qualitaet, Zustand und Alter des Hinterrades kann es bei guenstigen Modellen  erforderlich sein das komplette Hinterrad auszutauschen. und mit steigender Qualitaet ist es moeglich, den Freilaufkoerper auszutauschen. Bei teuereren Modellen kann es sich lohnen, den Freilauf auszubauen, ihn zu trocknen und danach mit einem zähflüssigen Öl durchzuspuelen.

Für beide Arbeiten muss die Hinterradnabe komplett zerlegt, nach der Montage wieder korrekt montiert und das Lagerspiel richtig eingestellt werden. Diese Arbeiten erfordern Erfahrung, Fingerspitzengefuehl und Spezialwerkzeug. Also ist eigentlich ein Werkstattbesuch unumgaenglich.

Abhilfe bei Getriebenaben:  Shimano empfiehlt für seine Getriebenaben mindestens einmal im Jahr spaetestens nach 5000 km einen Oelbadservice. Eventuell in der Nabe befindliches Wasser wird dadurch zuverlaessig raugespuelt. Die Lager sollten regelmaessig gereinigt und neu gefettet werden. Zwar kommt es hier nicht zu Frost.- dafuer aber um so haeufiger zu Rostschaeden.

Rohloff-Getriebenaben:  Es ist bis jetzt nicht bekannt, dass eine Rohloff-Nabe eingefroren ist. Allerdings kann das Ganzjahresoel bei Temperaturen unter -10°C  zu zaeh werden was zu Funktionsbeeintraechtigungen fuehren kann. die Loesung ist in diesem Fall: Auf Winteroel umstellen. (Der jaehrliche oelwechel hat uebrigenz  u. A. die Funktion, Feuchtigkeit aus dem Nabeninneren zu entfernen.

Die Schaltzuege unterliegen der selben "Kapillarwirkung" wie alle anderen Bowdenzuege auch. Frostschutzmassnahmen siehe oben im Kapitel "Eingefrorene Brems.- und Schaltzuege".

SRAM-Getriebenaben sind es in der Regel nicht so Frost anfaellig. Hier sind es eher die Bedienungselemente, also Schaltzug und/oder Klickbox, die einfrieren koennen. Abhilfe auch hier siehe oben.

 

  • Funktionsstoerungen bei Scheibenbremsen

Anders als bei hydraulischen Felgenbremsen (HS11, HS33) legen die Kolben bei Scheibenbremsen nur minimale Wege zurueck. Bei Temperaturen unter -10°C verhaerten die Gummidichtungen im Bremssattel, die Kolben werden nicht mehr zurueckgestellt und die Bremse bleibt zu. Dieses Problem betrifft übrigens die Bremsen der meisten Hersteller (Shimano, Magura, Avid,...). Es wurde auch schon vereinzelt ueber "das Totalversagen von Bremsen bei Frost (Bremse bleibt auf!)" berichtet.

Streusalz kann ein echter Killer für Scheibenbremsen sein und man tut gut daran, das Salz nach dem Befahren der damit enteisten Straßen und Radwege abzuwaschen. Bremsen koennen innerhalb eines Winters so stark korrodierent, dass sie komplett ausgetauscht werden muessen. Vor der Konservierung mit z.B. Sprühwachs wird abgeraten, weil dadurch die Bremswirkung beeintraechtigt werden kann.

Abhilfe: leider keine. Der Anteil der Kunden, die auch noch bei extremen Minustemperaturen trainieren, ist so klein, daß er für die Hersteller nicht ins Gewicht faellt.

 

  • Korrosion durch Streusalz

Wie schon im Kapitel Scheibenbremse erwaehnt, ist Streusalz nicht gut zu Fahrraedern. Laesst man es auch nur wenige Tage auf einer moderat geschmierten Kette, zeigt sich heftiger Rostbefall. Deshalb: moeglichst nach jeder Straßenfahrt die Kette mit einem oeligen Lappen reinigen und schmieren, eventuell auch mit Spruehwachs oder Rostschutzspray behandeln. Damit lassen sich uebrigens auch alle anderen metallischen Oberflaechen am Rad konservieren.

Es gibt Berichte, daß speziell hochlegierte und unter Spannung stehende Staehle durch Streusalz angegriffen werden. Die Fahrradspeiche besteht aus Edelstahl und steht unter Spannung. Deshalb auch hier lieber oefter mal reinigen. Speichenbrueche durch Salz erkennt mann daran, daß die Speiche untypischerweise nicht am Kopf oder am Gewinde, sondern irgendwo in der Mitte reisst.

 

 

 

2. Tips fuer das richtige Reiserad

 

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/urlaub-im-sattel-das-perfekte-rad-fuer-die-reise-a-899521.html

 < hier mit dem mauszeiger drauf.....

 oder

www.radtouren-magazin.com/2656/test-technik/kaufberatung-reiserad-darauf-sollten-sie-achten-wenn-sie-ein-rad-fur-die-reise-suchen

 < hier mit dem mauszeiger drauf......

 

 

 

 

3. FAHRRAD REINIGEN & PFLEGEN

(wird in der Fahrrad Werkstatt NICHT als Service-Leistung angeboten)

 



hier erhalten Sie eine anleitung mit der Sie alle radtypen schnell und ausreichend reinigen koennen.

benoetigte hilfsmittel: pinsel, handfeger, flaschenbuerste, zahnbuerste, entfetter, drahtbuerste,
schmirgel, putzlappen, pfeifenreiniger, eimer mit spüelwasser (wasser und einige spritzer "spuelmittel").

 

GANZ WICHTIG !!!!!!

 

!!!!! die bremsen bzw. bremssattel / bremsscheiben / bremsbelaege sollten nicht mit oel oder pflegemittel in kontakt kommen ggf. demontieren oder abdecken!!!

das selbe gilt natuerlich auch fuer die UMWELT, oelhaltiges wasser ist sondermuell und darf nicht einfach ins abwasser gekippt werden !!!!

 




  und los geht's,

am besten ist es, wenn ein fahrradmontagestaender zur verfuegung steht.  zuerst einmal vorderrad und hinterrad ausbauen.
nun mit dem reinigen von rahmen und den anbauteilen beginnen. von oben nach unten rahmen und anbauteile mit handfeger, pinsel und flaschenbuerste den groeberen schmutz entfernen. danach mit weichem schwamm und warmen spuelwasser alle verschmutzungen entfernen. hartnaeckige  verschmutzungen sollten Sie einige zeit einweichen lassen, wobei kette / cassette / kettenblaetter / umwerfer und schaltwerk spaeter eine speziaele behandlung bekommen.

  laufräder saeubern.


beim reinigen der laufraeder sich am besten von innen nach außen vorarbeiten, also zuerst die
nabe dann die speichen und zuletzt die felge reinigen. achten Sie dabei auch gleich auf beschaedigungen
wie risse, schnitte oder verschleiß an felgen und reifen.

  cassette-schaltwerk-umwerfer-kettenblaetter saeubern.


zuerst den groben schmutz  !!! !vorsichtig !!!!! mit einem schmalen schraubendreher oder einem messer aus den zwischenraeumen entfernen. bei der cassette ggf. mit einer drahtbuerste die reinigung intensivieren.
die teile z.b. mit WD-40 oder balistol leicht einspruehen und mit einem pinsel die vorreinigung beginnen. ggf. ein paar minuten einwirken lassen. dann mit einem pinsel und warmen spuelwasser cassette und
kettenblätter abwaschen. schaltwerk und umwerfer koennen am einfachsten mit einer zahnbuerste bzw. einer flaschenbuerste und warmen spuelwasser gesaeubert werden. !!! vorsicht !!! kein WD-40, balistiol oder anderes "pflegemittel" auf die bremsbelaege bzw. bremsscheibe !!!


   !!!!!!  klarspuelen und trockenwischen nicht vergessen  !!!!!!!


zum abschluss !!!!! die bremsen bzw. bremssattel / bremsscheiben / bremsbelaege / V-brakes oder cantleverbrermsen abdecken!!!! und den rahmen mit einem pflegeöl z.b. brunox, WD-40 oder ballistol leicht einsprühen, pflegemittel einige minuten einwirken lassen, dann gleichmäßig verteilen und wieder abputzen.
auch die laufraeder koennen auf diese art und weise behandelt werden, hierbei ist dringend darauf zu achten
das die bremsscheiben demontiert oder abgedeckt werden, bzw. das nach der "pflegeoelbehandlung" die
bremsflaechen bzw. bremsflanken mit einem entfetter gereinigt werden muessen um wieder eine gute
bremsleistung zu gewaehrleisten.




  die kette:


die kette uebertraegt die kraft vom kettenblatt auf das ritzel der hinterradnabe. sie ist extremer
belastung sowie den witterungseinfluessen ausgesetzt. ketten laengen sich je nach einsatzbedingungen
unterschiedlich schnell. rechtzeitiges austauschen der kette ist die einzige moeglichkeit, kettenblaetter
und ritzel vor uebermaessigem verschleiß zu schuetzen. haeufig ist es besser eine kette einfach zu erneuern.

 

  wie lange haelt eine kette? 

hier kann man keine allgemein gültige aussage machen. die erfahrung  zeigt, es gibt eine bandbreite von 1000km im MTB extremen einsatz und bis weit ueber 10.000 km auf der straße.

der kettenverschleiß hängt insbesondere von folgenden faktoren ab:

  • individuelles schaltverhalten (haeufigkeit, kettenlinie, schalten unter last
  • aeußere bedingungen (naesse, schmutz, sand, salz)
  • fahrkönnen und technik (roller, sprinter, freerider...)
  • wartung und pflege


feur eine bestmoegliche funktion und lebensdauer Ihres gesamten antriebes sollten Sie folgende punkte beachten:

  • regelmaessige wartung und pflege
  • achten Sie auf eine gute kettenline. nie sollte das kleinste ritzel mit dem kleinsten kettenblatt bzw. das groesste kettenblatt mit dem groessten ritzel gefahren werden.
  • fahren Sie vorausschauend und schalten Sie rechtzeitig. schalten unter extremer last kann die Kette beschaedigen.
  • schalten Sie immer in einen leichteren gang, bevor Sie anhalten.

 

 

 ueberpruefung des verschleißes

deutliche geraeuschentwicklung und schlechte schaltfunktion koennen ein zeichen fuer fortgeschrittenen verschleiß sein.

 der schnelltest:

legen Sie die kette auf das große kettenblatt und versuchen Sie, die kette in der mitte des blattes anzuheben. wenn sich die kette mehr als ein halbes glied anheben laesst, sollten Sie mit einer verschleißlehre genauer pruefen lassen.




  fahrrad-ketten-pflege:

 

wann sollte die kette gepflegt werden:
der pflegeaufwand haengt stark- von den aeusseren bedingungen ab. wird das fahrrad haeufig "im dreck" oder bei naesse benutzt, muss die Kette haeufiger gereinigt und gepflegt werden als unter trockenen bedingungen auf der Straße.
grundsaetzlich sollte die kette nach jeder "off-road-tour" aber auch nach staub.- und regenfahrten gepflegt werden.

bevor die kette gereinigt wird, sollten als erstes kettenblaetter, cassette, umwerfer und das schaltwerk
mit den schaltungsrollen gereinigt werden, damit sich der schmutz nicht gleich wieder auf die Kette
übertraegt.

!!!!!  fuer das reinigen der kette keinen entfetter, diesel, petroleum, oder WD-40 benutzen, da damit auch das fett an unzugaenglichen stellen entfernt wird  !!!!!!


zuerst den groben schmutz entfernen. nun die kette mit einem duennen Oel (naehmaschinenoel) einoelen,
waehrend man die kurbeln rueckwaerts dreht. jetzt einen putzlappen um die kette legen, leicht festhalten
und die kurbel dabei langsam rueckwaerts drehen. die position des putzlappens so lange aendern bis die
kette sauber ist. jetzt kann die kette noch zwischen den gliedern an den gelenken der
ketteninnenseite z.B. mit einem Wattestaebchen oder einem pfeifenreiniger gereinigt werden. Wenn dann die kette sauber ist, sparsam zwischen den gliedern und an den gelenken der ketteninnenseite mit einem speziellen kettenoel bzw kettenfett duenn einoelen.- fetten waehrend man rueckwaerts kurbelt. das spezielle kettenoel.- fett etwas einwirken lassen und dann nochmal das uebermaessige oel bzw fett mit einem lappen abwischen.

Wichtig, zuviel oel bzw fett auf der kette zieht auch staub und schmutz an. ein leichter "film" reicht aus

 

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  4.  StVzO zur Fahrradbeleuchtung

 

 

§67 StVZO -

"Lichttechnische Einrichtungen an Fahrrädern"

 

(1) Fahrräder müssen für den Betrieb des Scheinwerfers und der Schlussleuchte mit einer Lichtmaschine ausgerüstet sein, deren Nennleistung mindestens 3 W und deren Nennspannung 6 V beträgt (Fahrbeleuchtung). Für den Betrieb von Scheinwerfer und Schlussleuchte darf zusätzlich eine Batterie mit einer Nennspannung von 6 V verwendet werden (Batterie-Dauerbeleuchtung). Die beiden Betriebsarten dürfen sich gegenseitig nicht beeinflussen.

(2) An Fahrrädern dürfen nur die vorgeschriebenen und die für zulässig erklärten lichttechnischen Einrichtungen angebracht sein. Als lichttechnische Einrichtungen gelten auch Leuchtstoffe und rückstrahlende Mittel. Die lichttechnischen Einrichtungen müssen vorschriftsmäßig und fest angebracht sowie ständig betriebsfertig sein. Lichttechnische Einrichtungen dürfen nicht verdeckt sein.

(3) Fahrräder müssen mit einem nach vorn wirkenden Scheinwerfer für weißes Licht ausgerüstet sein. Der Lichtkegel muss mindestens so geneigt sein, dass seine Mitte in 5 m Entfernung vor dem Scheinwerfer nur halb so hoch liegt wie bei seinem Austritt aus dem Scheinwerfer. Der Scheinwerfer muss am Fahrrad so angebracht sein, dass er sich nicht unbeabsichtigt verstellen kann. Fahrräder müssen mit mindestens einem nach vorn wirkenden weißen Rückstrahler ausgerüstet sein.

(4) Fahrräder müssen an der Rückseite mit einer Schlussleuchte für rotes Licht, deren niedrigster Punkt der leuchtenden Fläche sich nicht weniger als 250 mm über der Fahrbahn befinden und

mindestens einem roten Rückstrahler, dessen höchster Punkt der leuchtenden Fläche sich nicht höher als 600 mm über der Fahrbahn befindet, und einem mit dem Buchstaben „Z“ gekennzeichneten roten Großflächen-Rückstrahler ausgerüstet sein. Die Schlussleuchte sowie einer der Rückstrahler dürfen in einem Gerät vereinigt sein. Beiwagen von Fahrrädern müssen mit einem Rückstrahler entsprechend Nummer 2 ausgerüstet sein.

 

(5) Fahrräder dürfen an der Rückseite mit einer zusätzlichen, auch im Stand wirkenden Schlussleuchte für rotes Licht ausgerüstet sein. Diese Schlussleuchte muss unabhängig von den übrigen Beleuchtungseinrichtungen einschaltbar sein.

(6) Fahrradpedale müssen mit nach vorn und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern ausgerüstet sein; nach der Seite wirkende gelbe Rückstrahler an den Pedalen sind zulässig.

(7) Die Längsseiten müssen nach jeder Seite mit 1. mindestens zwei um 180 Grad versetzt angebrachten, nach der Seite wirkenden gelben Speichenrückstrahlern an den Speichen des Vorderrades und des Hinterrades oder 2. ringförmig zusammenhängenden retroreflektierenden weißen Streifen an den Reifen oder in den Speichen des Vorderrades und des Hinterrades kenntlich gemacht sein. Zusätzlich zu der Mindestausrüstung mit einer der Absicherungsarten dürfen Sicherungsmittel aus der anderen Absicherungsart angebracht sein. Werden mehr als zwei Speichenrückstrahler an einem Rad angebracht, so sind sie am Radumfang gleichmäßig zu verteilen.

(8) Zusätzliche nach der Seite wirkende gelbe rückstrahlende Mittel sind zulässig.

(9) Der Scheinwerfer und die Schlussleuchte nach Absatz 4 dürfen nur zusammen einschaltbar sein. Eine Schaltung, die selbsttätig bei geringer Geschwindigkeit von Lichtmaschinenbetrieb auf Batteriebetrieb umschaltet (Standbeleuchtung), ist zulässig; in diesem Fall darf auch die Schlussleuchte allein leuchten.

(10) In den Scheinwerfern und Leuchten dürfen nur die nach ihrer Bauart dafür bestimmten Glühlampen verwendet werden.

(11) Für Rennräder, deren Gewicht nicht mehr als 11 kg beträgt, gilt abweichend folgendes:

 

  1. für den Betrieb von Scheinwerfer und Schlussleuchte brauchen anstelle der Lichtmaschine nur eine oder mehrere Batterien entsprechend Absatz 1 Satz 2 mitgeführt zu werden;

  2. der Scheinwerfer und die vorgeschriebene Schlussleuchte brauchen nicht fest am Fahrrad angebracht zu sein; sie sind jedoch mitzuführen und unter den in § 17 Absatz 1 der Straßenverkehrs-Ordnung beschriebenen Verhältnissen vorschriftsmäßig am Fahrrad anzubringen und zu benutzen;

  3. Scheinwerfer und Schlussleuchte brauchen nicht zusammen einschaltbar zu sein;

  4. anstelle des Scheinwerfers nach Absatz 1 darf auch ein Scheinwerfer mit niedrigerer Nennspannung als 6 V und anstelle der Schlussleuchte nach Absatz 4 Nummer 1 darf auch eine Schlussleuchte nach Absatz 5 mitgeführt werden.

 

 

                                                          http://www.verkehrsportal.de/stvzo/stvzo_67.php

 

Neue Vorschriften für Fahrräder und E-Bikes
Am 10. März 2017 verabschiedete der Bundesrat eine Überarbeitung der lichttechnischen Vorschriften für Fahrräder und E-Bikes, die hauptsächlich im§67 der StVZO geregelt sind. Busch + Müller begrüßt diese Änderungen, da nunnicht nur einige Ungereimtheiten der 2013er Novelle durch Vereinheitlichung
ausgeräumt wurden, sondern vor allem die Ausstattungsmöglichkeiten deutlich erweitert wurden.
Die wichtigsten Änderungen:
Pedelecs (= E-Bikes mit einer Tretunterstützung bis 25 km/h und einer
Motorleistung von maximal 250 W) sind nun rechtlich mit Fahrrädern
gleichgesetzt.
Solange Energiequelle und Lichtanlage spannungsverträglich aufeinander
abgestimmt sind, gibt es keinerlei Nutzungseinschränkungen. So sind
Dynamo-, Batterie-, Akku- und spezielle E-Bike-Beleuchtung
gleichberechtigt. (Rücklichter können jetzt auch mit Batterien – nicht nur
mit Akkus – genutzt werden, auch wenn diese eine andere Nennspannungals 6 V haben.)
Fahrrad- und E-Bike-Scheinwerfer dürfen über Tagfahrlichtfunktion und
Fernlichtfunktion verfügen, wie man es von Motorrädern kennt. (Im
Normalbetrieb gilt nach wie vor die Einhaltung derHell-Dunkel-Grenze.)
Fahrrad- und E-Bike-Rücklichter dürfen mit einer Bremslichtfunktion
ausgestattet sein, die mit der Bremse gekoppelt ist(im Gegensatz zu
unserer bisherigen BrakeTec-Technologie).
Mehrspurige Fahrräder/Pedelecs oder solche, bei denen die Handzeichen
des Radfahrers schlecht zu erkennen sind, dürfen fahrtrichtungsanzeigende
Blinker verbauen. (Blinkende Scheinwerfer und Rücklichter sind hingegenimmer noch untersagt.)
Fahrräder und E-Bikes dürfen wahlweise einen oder zwei Scheinwerferverwenden.
Ein roter Z-Rückstrahler reicht aus; es muss kein zusätzlicher kleinerRückstrahler hinten am Rad mehr verbaut werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Für den Betrieb von Scheinwerfer und Schlussleuchte brauchen anstelle der Lichtmaschine nur eine oder mehrere Batterien entsprechend Absatz 1 Satz 2 mitgeführt zu werden;
2. der Scheinwerfer und die vorgeschriebene Schlussleuchte brauchen nicht fest am Fahrrad angebracht zu sein; sie sind jedoch mitzuführen und unter den in § 17 Absatz 1 der Straßenverkehrs-Ordnung beschriebenen Verhältnissen vorschriftsmäßig am Fahrrad anzubringen und zu benutzen;
3. Scheinwerfer und Schlussleuchte brauchen nicht zusammen einschaltbar zu sein;
4. anstelle des Scheinwerfers nach Absatz 1 darf auch ein Scheinwerfer mit niedrigerer Nennspannung als 6 V und anstelle der Schlussleuchte nach Absatz 4 Nummer 1 darf auch eine Schlussleuchte nach Absatz 5 mitgeführt werden.

(12) Rennräder sind für die Dauer der Teilnahme an Rennen von den Vorschriften der Absätze 1 bis 11 befreit.

 

 

-----  Neuerung.....  

 

!!!!!!! Der Bundesrat hat am 5. Juli 2013 Änderungen der Fahrradbeleuchtung beschlossen.

Diese lautet:

Fahrräder müssen für den Betrieb des Scheinwerfers und der Schlussleuchte mit einer Lichtmaschine, deren Nennleistung mindestens 3 W und deren Nennspannung 6 V beträgt oder einer Batterie mit einer Nennspannung von 6 V (Batterie-Dauerbeleuchtung) oder einem wiederaufladbaren Energiespeicher als Energiequelle ausgerüstet sein. Abweichend von Absatz 9 müssen Scheinwerfer und Schlussleuchte nicht zusammen einschaltbar sein.

"Die lichttechnischen Einrichtungen müssen
vorschriftsmäßig und fest angebracht sowie ständig betriebsfertig sein“.

 !!!!! 6 Volt oder einem wiederaufladbaren Energiespeicher als Energiequelle und fest angebracht....!!!!!

 

 < mit dem Mauszeiger auf den "kleinen Strich"

 

Am 1. August 2013 ist es im Geltungsbereich der deutschenStraßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) zu einer Gesetzesänderung gekommen.

Gemäß §22a respektive §67 der StVZO sind demzufolge ab sofort „wiederaufladbare Energiespeicher als Energiequelle“ für Fahrradbeleuchtungen zulässig, sofern diese „mit einem amtlich vorgeschriebenen und zugeteilten Prüfzeichen gekennzeichnet sind“.

Batterie- und Akkubeleuchtungen, die bislang nicht vom Kraftfahrt-Bundesamt zugelassen sind, gelten auch weiterhin als nicht zulässig.

 

 

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5. Rueckrufaktionen + Sicherheitshinweise

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RÜCKRUFAKTION !!!!!

 01-02-2016

RÜCKRUF VON SHIMANO-HINTERRAD-ROLLENBREMSEN.......

mehr infos unter auf der Shimano homepage

 

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ZIPP Rückrufaktion Vorderradnabe 88

 

16-02-2015

 

Zipp hat ein technisches Problem bei einem bestimmten Produktionszeitraum von Zipp-Laufrädern mit Zipp 88 Vorderradnabe festgestellt. Vor allem bei den Nabenmodellen Zipp 88 der ersten Generation kann ein Fehler am Sicherungsring auftreten, wodurch es zu einem Spannungsverlust der Speichen des Laufrads kommen kann. Dies kann Schäden am Laufrad verursachen.

 

Bitte wenden Sie sich an Ihren Haendler

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 6. Navigation fuer Rad.- und Wandertouren

 

 

ICH WUERDE SAGEN.......

fuer den anfaenger kein einfaches geraet. man muss sich sowohl mit dem geraet bzw. den menues und modis, als auch mit der einen oder anderen software auseinander setzen bzw. anfreunden. was bei hohem batterieverbrauch schnell vermuten laesst das die firma "Falk" mit einem "batterie/akkuhersteller" zusammenarbeitet. das geraet selber kann man nur erleben wenn es mit batterien/akkus betrieben wird und eine batterie/akkubestueckung 2 stk AA halten je nach bildschirmhelligkeit und batterie/akku gerne nur mal 2,5std. die firma Falk empfiehlt auf nachfrage  "sanyo eneloop" mit denen sie wohl die besten laufzeiten erreicht haben. es besteht zwar die moeglichkeit das geraet an den computer anzuschliessen, aber dann geht das geraet in den "computermodus" und kann nur ueber eine speziaele software von Falk die (mitgeliefert wird) bearbeitet werden. allerdings, die geraeteeinstellungen koennen am computer nicht bearbeitet werden und das geraet selber lernt man am computer auch nicht kennen (ausser ueber die bedienungsanleitung).

 nun bekam ich von einem Kunden (der einen navigationskurs beim ADFC mitgemacht hat) den tip "POWERBANK" also habe ich mich darum gekuemmert und habe eine "Powerbank" mit 20000 mAh besorgt.  damit "lief" der "LUX" weit ueber 30std bei voller displayhelligkeit und ermoeglicht mit dieser leistung das geraet mal in ruhe durchzuprobieren und alle funktionen mal zu testen bzw. alle einstellungen in ruhe auszuprobieren und vorzunehmen.

eine tolle funktion ist z.b. die moeglichkeit einen rundkurs zu fahren. ich habe z.b. 2std zeit, nun habe ich unter dem menuepunkt "rundkurs" die moeglichkeit die km oder die zeit einzugeben die ich unterwegs sein will. der "lux" gibt drei verschiedene touren zur auswahl........

fortsetzung folgt ........

habe gerade beim "stoebern" im netz einen sehr interessanten artikel ueber "das laden" von navi bzw. handy durch den fahrraddynamo, gefunden unter: 

 

http://www.heise.de/ct/inhalt/2014/13/132/

 

leider ist meine zeit sehr begrenzt, aber so ich die zeit habe und mehr schreiben kann mache ich das natuerlich

hier interessante seiten zur radtourenplanung:

http://www.niedersachsen-radroutenplaner.de/

http://www.bikemap.net/en/route/2621395-lemwerder-fahre-bremen-vegesack-fahre/#gsc.tab=0

http://www.bikemap.net/de/?tab=top#/z15/51,9/terrain

 http://www.reiseland-niedersachsen.de/de/3-seen-route-1#mapOpen=true&mapMenu=20

 

Tourentips.....

 

 <  <<<<< mit dem mauszeiger ganz an die spitze......

 

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7. gute Beleuchtung vorne und hinten

 

 

 

GEPÄCKTRÄGERRÜCKLICHT MIT BREMSLICHTFUNKTION

 

 

 

LineTec x 2: Doppelte Lichtquelle durch zwei superhelle LEDs. Zwei patentierte Lichtsysteme erzeugen zwei Lichtbänder. Effekt: hell strahlende Lichtflächen-Wahrnehmung bereits aus sehr großer Entfernung.

Ideale Seitenabstrahlung durch umlaufenden Klarglas-Korpus. Mit Standlicht-Automatik per Kondensator. Integrierter Großflächenrückstrahler integriert. 18 mm flach. 50 g leicht.

Das TOPLIGHT View gibt es optional auch mit der Bremslichtfunktion BrakeTec.

Gepäckträgermontage: Montagebolzenabstand 50 oder 80 mm frei wählbar.

StVZO-zugelassen.

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  B&M IQ AVY T Senso Plus

Der Avy gehört zur jungen Generation. Er ist fast so schlank wie der äußerst erfolgreiche Bruder Eyc. Drinnen steckt echte IQ-Technologie. Mit 30 Lux und einer guten, homogenen Fahrbahnausleuchtung ist er der ideale Mittelklasse-Scheinwerfer – technisch absolut up to date zu einem sehr günstigen Preis-Leistungsverhältnis.

Ein optional ansteckbarer Rückstrahler liegt bei.

IQ Technik 30 Lux, Nahfeldausleuchtung, Tagfahrlicht LICHT 24, Hell.- Dunkelsensor, Standlicht, Schalter: Aus/Senso

 

 

 

weitere Infos zu guten Beleuchtungseinrichtungen gibts unter: 

http://www.bumm.de/produkte/dynamo-scheinwerfer/lumotec-iq-avy.html#

 

 

8. Kettenverschleissmessung

 

 

Die Kettenverschleißmessung misst die Kettenlaengung und damit den Verschleiss einer ueblichen Fahrradkette.

Eine stark gelaengte Kette „reibt“ die Zaehne von Zahnkraenzen und Kettenblaetter ab, wodurch diese schneller als mit einer neuen Kette verschleissen. Ist eine Kette "gelaengte", kann das dazu fuehren, dass sie nicht mehr "sauber laeuft" und bei starker Last kann es sogar zum "durchrutschen" kommen. Um das zu verhindern, kann die Kette "rechtzeitig" durch eine neue ersetzt werden. Alternativ ist es möglich, die Kette so lange wie moeglich zu fahren um dann Kettenblätter und Ritzel zusammen mit der Kette zu wechseln.

 

Der Kettenverschleiß kann mit einer Kettenmesslehre oder mit einem Messschieber festgestellt werden.

Ein handelsueblicher Messschieber wird zunaechst auf die Laenge von ca. 118 mm eingestellt und zwischen zehn Kettenglieder an einer beliebigen Stelle der Kette eingefuehrt. Nun wird der Messschieber weiter geoeffnet, bis er an den Roellchen der Kettenglieder anliegt. Die nun gemessene Laenge betraegt bei einer neuen Kette 119,5 mm. Ab 120,25 mm bei Aluminiumritzeln/-kettenblaettern bzw. 120,5 mm bei Stahlritzeln/-kettenblaettern ist die Kette soweit gelaengt, dass sie gewechselt werden sollte.

 

 

 

 


 

 

9. was ist ein Pedelec und was ist der Unterschied zum e-bike

 

10. was ist mein E-Bike noch Wert ?

 

Richtwerttabelle für Wertverlust bei Elektrobikes in %

Herausgegeben von VDZ (Verband des deutschen Zweiradhandels e.V.) 8/2015

E-Bikes 1/2Jahr 1 Jahr 2 Jahre 3Jahre 4 Jahre 5 Jahre

bis 500€

kein Wert kein Wert kein Wert kein Wert kein Wert kein Wert
bis 1000€ 20% 30% 60% 80% 90% 100%
bis 1500€ 20% 30% 50% 70% 80% 100%
bis 2000€ 20% 30% 50% 60% 70% 80%
bis 3000€ 20% 30% 40% 50% 60% 80%
über 3000€ 20% 30% 40% 50% 60% 80%

 

 

 

 11. was ist mein Fahrrad  noch Wert

 

 

Wertermittlung ihres gebrauchten Fahrrades

Wert Ihres Gebrauchtrades für uns

Die Tabelle, nach der wir uns richten, ist in Anlehnung an eine alte Schwackeliste entstanden.

Schwackelisten für Fahrräder wurden nur einige Zeit lang herausgegeben. (Nach unseren Recherche bis zum Jahr 2000.) Die Wertminderung ist bestimmt noch angemessen oder eher zu niedrig, da der Modellwechsel und die Neuerungen zugenommen haben, und damit auch der Wertverfall.

Die aus der Tabelle zu entnehmenden Preise sind für Intakte Fahrräder ohne Mängel anzusetzen. Instandsetzungen, die nötig sind, werden hiervon abgezogen! Für Akkus von E-Bikes und Pedelecs werden, bis zum Alter von 1 Jahr, 50% des Akku-Preises vom Wert abgezogen. Bei Akkus mit einem Alter von 1 bis 2 Jahren werden 75% und ab einem alter von 2 Jahren 100% des Akku-Preises abgezogen.

Schwacke Listen entstehen durch die ständige Rückmeldung von den Händlern, zu welchem Preis die Gebrauchten tatsächlich ihren Besitzer gewechselt haben. Dies passiert in der Fahrradbranche nicht. 

Die Angebotspreise, die man für Gebrauchte findet, sind die Wunschpreise und nicht die tatsächlich gehandelten Preise.

Man findet im Internet immer wieder Angaben, dass der Wert des Gebraucht-Fahrrades nach zwei Jahren bei ca.50% liegt. Dies ist dann der tatsächliche, durchschnittliche Preis, in einem einwandfreien Zustand. (Falls ein Händler das/die Fahrräder anbietet, versteht sich der Preis inklusive Mehrwertsteuer).

 

12.Katalog von Reifenhersteller

CONTINENTAL

SCHWALBE

 

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